Wissenschaftliche und klinische Forschung

Systematische Produkt- und Longevity-Forschung zur evidenzbasierten Auswahl der in den Produkten von anvone enthaltenen bioaktiven Inhaltsstoffe, unter Berücksichtigung ihrer molekularen Wirkmechanismen, klinisch relevanten Anwendungsbereiche sowie ihrer Bedeutung im Zusammenspiel mit lebensstilassoziierten Faktoren für gesunde Langlebigkeit.

Sammlung der Studien die in den anvone Produkten verwendet werden

anvone vitality
anvone age
longevity research

Calcium akg

Alpha-Ketoglutarate, an Endogenous Metabolite, Extends Lifespan and Compresses Morbidity in Aging Mice.

Typ: Tierstudie (Maus)

Autoren & Jahr: Asadi Shahmirzadi, A., Edgar, D., Liao, C.-Y., et al. (2020)

Journal: Cell Metabolism

Ergebnisse: iese Studie untersuchte die Wirkung einer Supplementierung mit Calcium-Alpha-Ketoglutarat (CaAKG) bei Mäusen, die im mittleren Alter (18 Monate) damit begannen. Bei weiblichen Mäusen führte CaAKG zu einer signifikanten Verlängerung der Lebensspanne; bei männlichen Mäusen war der Effekt nicht statistisch signifikant. Wichtiger ist, dass CaAKG die Gesundheitsspanne ("healthspan") bei beiden Geschlechtern deutlich verbesserte und altersbedingte Gebrechlichkeit ("frailty") reduzierte, was zu einer "Kompression der Morbidität" führte – die Tiere verbrachten einen größeren Teil ihres längeren Lebens in einem gesünderen Zustand.

Link: https://doi.org/10.1016/j.cmet.2020.08.004

Alpha-ketoglutarate as a potent regulator for lifespan and healthspan: Evidences and perspectives

Typ: Review

Autoren & Jahr: Naeini, S. H., Mavaddatiyan, L., Kalkhoran, Z. R., et al. (2023)

Journal: Experimental Gerontology

Ergebnisse: AKG, ein natürliches Stoffwechselprodukt des Krebszyklus, hat in Tiermodellen wie Fadenwürmern, Fruchtfliegen und Mäusen gezeigt, dass es die Lebens- und Gesundheitsspanne verlängern kann. Die Autoren beschreiben, dass AKG seine Wirkung über verschiedene Mechanismen entfaltet, darunter die Hemmung von mTOR und ATP-Synthase sowie die Modulation der DNA- und Histon-Demethylierung.

Link: https://doi.org/10.1016/j.exger.2023.112154

Alpha-Ketoglutarate: Physiological Functions and Applications

Typ: Review

Autoren & Jahr: Wu, N., Yang, M., Gaur, U., et al. (2016)

Journal: Biomolecules & Therapeutics

Ergebnisse: AKG ist eine wichtige Quelle für Glutamat und Glutamin, wodurch es die Proteinsynthese stimuliert und den Proteinabbau in den Muskeln hemmt. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Kollagensynthese und fördert so die Bildung von Knochengewebe, was klinische Anwendungen, insbesondere nach Operationen oder bei Traumata, nahelegt. Eine neuere, hervorgehobene Studie zeigte, dass AKG die Lebensspanne des Fadenwurms C. elegans verlängern kann, indem es die ATP-Synthase und den TOR-Signalweg hemmt – beides Schlüsselregulatoren des Alterns.

Link: http://dx.doi.org/10.4062/biomolther.2015.078

Impact of Alpha-Ketoglutarate on Skeletal Muscle Health and Exercise Performance: A Narrative Review

Typ: Review

Autoren & Jahr: Xu, M., Zhang, Q., Liu, X., Lu, L., & Li, Z. (2024)

Journal: Nutrients

Ergebnisse: AKG unterstützt die Muskelregeneration nach Verletzungen, indem es die Vermehrung von Muskel-Satellitenzellen (MuSCs) fördert und die Polarisierung von Makrophagen reguliert. Es zeigt auch Potenzial bei der Vorbeugung von Muskelatrophie (Muskelschwund), indem es die Proteinsynthese verbessert, Abbauwege hemmt und Entzündungsreaktionen moduliert, was bei Sarkopenie, Kachexie oder nach Operationen relevant ist.

Link: https://doi.org/10.3390/nu16223968

The Role of Calcium in Human Aging

Typ: Review

Autoren & Jahr: Beto, J. A. (2015)

Journal: Clinical Nutrition Research

Ergebnisse: Eine ausreichende Calciumzufuhr kann das Risiko für Frakturen und Osteoporose senken, wobei die Kombination mit Vitamin D besonders wirksam zur Reduzierung von Hüftfrakturen ist. Die Autorin hebt hervor, dass die Calcium-Verstoffwechselung eng mit anderen Nährstoffen wie Protein, Vitamin D und Phosphor zusammenhängt.

Link: https://doi.org/10.7762/cnr.2015.4.1.1

Astaxanthin

Astaxanthin: A Potential Mitochondrial-Targeted Antioxidant Treatment in Diseases and with Aging

Typ: Review

Autoren & Jahr: Sztretye, M., Dienes, B., Gönczi, M., et al. (2019)

Journal: Oxidative Medicine and Cellular Longevity

Ergebnisse: Astaxanthin wird als ein starkes, auf Mitochondrien abzielendes Antioxidans zur Behandlung von Krankheiten und altersbedingten Prozessen beschrieben. Aufgrund von einzigartiger Molekülstruktur kann Astaxanthin die Zellmembran durchdringen und so einen umfassenden Schutz vor oxidativem Stress bieten. Astaxanthin hat positive Effekte auf die Muskelgesundheit gezeigt, indem es die Leistung verbessert, die Erholung unterstützt und Muskelatrophie entgegenwirkt, die durch Inaktivität entsteht. Es besitzt zudem neuroprotektive Eigenschaften, da es die Blut-Hirn-Schranke überwinden und so das Gehirn vor oxidativem Stress schützen kann, was bei neurodegenerativen Erkrankungen relevant ist.

Link: https://doi.org/10.1155/2019/3849692

Astaxanthin in Skin Health, Repair, and Disease: A Comprehensive Review

Typ: Review

Autoren & Jahr: Davinelli, S., Nielsen, M.E. & Scapagnini, G., 2018

Journal: Nutrients

Ergebnisse: In diesem Review wird gezeigt, dass Astaxanthin, insbesondere aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis, starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, die die Hautalterung verlangsamen können. Es schützt die Haut vor UV-induzierten Schäden, indem es die Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) hemmt und Reparaturmechanismen der DNA unterstützt. Klinische Studien zeigen, dass sowohl die orale Einnahme als auch die topische Anwendung (Cremes) Falten reduzieren, die Elastizität verbessern und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen können. Zudem moduliert ASX Immunantworten und hemmt den Abbau von Kollagen durch die Regulierung von Enzymen wie Matrix-Metalloproteinasen (MMPs).

Link: https://doi.org/10.3390/nu10040522

Effect of astaxanthin on physical activity factors, lipid profile, inflammatory markers, and antioxidants indices in athletic men: A systematic review and meta-analysis

Typ: Meta-Analyse

Autoren & Jahr: Hasani, M., Arabpour, Z., Hasani, M., et al. (2024)

Journal: Journal of Functional Foods

Ergebnisse: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Astaxanthin-Supplementierung die Leistung im Rad-Zeitfahren ("cycling time trial performance") verbessern kann. Die Einnahme von Astaxanthin führte zu einem signifikanten Anstieg der Gesamtkapazität an Antioxidantien (Total Antioxidant Capacity, TAC) bei den Athleten. Es wurden jedoch keine signifikanten Auswirkungen auf andere Faktoren wie Laktat, Kreatinkinase, Entzündungsmarker (z. B. hs-CRP) oder das Lipidprofil (Cholesterin, Triglyceride) festgestellt.

Link: https://doi.org/10.1016/j.jff.2024.106477

Systematic Review and Meta-Analysis on the Effects of Astaxanthin on Human Skin Ageing

Typ: Meta-Analyse

Autoren & Jahr: Zhou, X., Cao, Q., Orfila, C., Zhao, J., & Zhang, L. (2021)

Journal: Nutrients

Ergebnisse: Diese Meta-Analyse untersuchte die Wirkung von Astaxanthin (ASX) auf die Hautalterung beim Menschen, basierend auf elf klinischen Studien. Die Einnahme von Astaxanthin führte im Vergleich zu einem Placebo zu einer signifikanten Verbesserung des Feuchtigkeitsgehalts und der Elastizität der Haut. Es wurde jedoch keine statistisch signifikante Verringerung der Faltentiefe festgestellt. Topische (äußerliche) oder kombinierte oral-topische Anwendungen zeigten in offenen Studien ebenfalls leicht schützende Effekte gegen Hautalterung.

Link: https://doi.org/10.3390/nu13092917

The Effects of Astaxanthin on Cognitive Function and Neurodegeneration in Humans: A Critical Review

Typ: Review

Autoren & Jahr: Queen, C.J.J., Sparks, S.A., Marchant, D.C. & McNaughton, L.R., 2024

Journal: Nutrients

Ergebnisse: Dieser Review zeigt, dass Astaxanthin (AST) dank seiner Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren , spezifische kognitive Funktionen wie das episodische Gedächtnis, das Arbeitsgedächtnis und die Reaktionszeit verbessert. Zudem weist AST neuroprotektive Eigenschaften auf, die potenziell gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer wirken , und reduziert signifikant mentale sowie körperliche Ermüdung.

Link: https://doi.org/10.3390/nu16060826

The Protective Role of Astaxanthin for UV-Induced Skin, Deterioration in Healthy People - A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial

Typ: Humanstudie (Randomized Placebo-Controlled Trial)

Autoren & Jahr: Ito, N., Seki, S., & Ueda, F., 2018

Journal: Nutrients

Ergebnisse: Die Studie belegt, dass eine tägliche Einnahme von 4 mg Astaxanthin über 9 Wochen die Widerstandskraft der Haut gegen UV-Strahlung signifikant verbessert. Im Vergleich zur Placebogruppe stieg die minimale Erythemdosis (MED; die Menge an UV-Strahlung, die nötig ist, um eine Hautrötung auszulösen) an, was auf einen erhöhten Eigenschutz hinweist. Zudem wurde der Feuchtigkeitsverlust in UV-bestrahlten Bereichen verringert und das subjektive Hautbild (Rauheit und Textur) verbesserte sich deutlich.

Link: https://doi.org/10.3390/nu10070817

Kreatin

Effects of Creatine Supplementation on Brain Function and Health.

Typ: Review

Autoren & Jahr: Forbes, S. C., Cordingley, D. M., Cornish, S. M., et al. (2022)

Journal: Nutrients

Ergebnisse: Kreatin spielt eine entscheidende Rolle im Energiestoffwechsel des Gehirns, und eine Supplementierung kann die Kreatinspeicher im Gehirn erhöhen, was die kognitive Leistungsfähigkeit, insbesondere bei anspruchsvollen Aufgaben wie Gedächtnis- und Intelligenztests, verbessern kann. Die positive Wirkung ist besonders ausgeprägt unter stressigen Bedingungen wie Schlafentzug oder Sauerstoffmangel. Darüber hinaus gibt es vielversprechende Hinweise darauf, dass Kreatin neuroprotektive Eigenschaften hat und bei der Behandlung von leichten traumatischen Hirnverletzungen, Depressionen und altersbedingtem kognitivem Abbau von Nutzen sein könnte.

Link: https://doi.org/10.3390/nu14050921

Effects of Creatine Supplementation on Renal Function: A Systematic Review and Meta-Analysis

Typ: Meta-Analyse

Autoren & Jahr: de Souza e Silva, A., Pertille, A., Reis Barbosa, C. G., et al. (2019)

Journal: Journal of Renal Nutrition

Ergebnisse: Diese Meta-Analyse untersuchte die Auswirkungen einer Kreatin-Supplementierung auf die Nierenfunktion. Die Auswertung von 15 Studien (davon 6 in der Meta-Analyse) ergab, dass eine Kreatin-Supplementierung weder die Serumkreatininwerte noch die Plasmaharnstoffwerte signifikant veränderte. Die Autoren schlussfolgern, dass die Einnahme von Kreatin in den untersuchten Mengen und Zeiträumen keine Nierenschäden verursacht.

Link: https://doi.org/10.1053/j.jrn.2019.05.004

International Society of Sports Nutrition position stand: safety and efficacy of creatine supplementation in exercise, sport and medicine.

Typ: Statement - Review

Autoren & Jahr: Kreider, R. B., Kalman, D. S., Antonio, J., et al. (2017)

Journal: Journal of the International Society of Sports Nutrition

Ergebnisse: Dieses Paper fasst die umfangreiche wissenschaftliche Literatur zu Kreatin zusammen und bestätigt es als eines der wirksamsten leistungssteigernden Nahrungsergänzungsmittel für Sportler zur Steigerung der Leistungsfähigkeit bei hochintensiven Übungen und zum Aufbau von Magermasse. ISSN bekräftigt, dass eine kurz- oder langfristige Supplementierung von Kreatin-Monohydrat bei gesunden Personen sicher ist und keine schädlichen Auswirkungen auf die Nierenfunktion hat. Neben den sportlichen Vorteilen wird auch das Potenzial von Kreatin zur Verbesserung der Erholung nach dem Training, zur Verletzungsprävention und in verschiedenen klinischen Anwendungen (z. B. bei neurodegenerativen Erkrankungen, Diabetes) hervorgehoben.

Link: https://doi.org/10.1186/s12970-017-0173-z

L-theanin

Dietary Anti-Aging Polyphenols and Potential Mechanisms

Typ: Review

Autoren & Jahr: Luo, J., Si, H., Jia, Z., & Liu, D. (2021)

Journal: Antioxidants

Ergebnisse: Zahlreiche Studien an Modellorganismen (z. B. Würmer, Fliegen, Mäuse) haben gezeigt, dass Polyphenole wie EGCG, Curcumin und insbesondere (-)-Epicatechin (aus Kakao) die Lebensspanne verlängern können. Die Anti-Aging-Mechanismen von Polyphenolen sind vielfältig: Sie wirken als starke Antioxidantien, können die zelluläre Seneszenz (Alterung von Zellen) verhindern, die mitochondriale Funktion fördern und die Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid (wichtig für die Gefäßgesundheit) verbessern.

Link: https://doi.org/10.3390/antiox10020283

Effects of l-theanine on cognitive function in middle-aged and older subjects: A randomized placebo-controlled study

Typ: Humanstudie (Randomized placebo-controlled)

Autoren & Jahr: Baba, Y., Inagaki, S., Nakagawa, S., et al., 2021

Journal: Journal of Medicinal Food

Ergebnisse: Eine Einzeldosis L-Theanin verbesserte die Aufmerksamkeit, das Arbeitsgedächtnis und die exekutiven Funktionen bei Erwachsenen im Alter von 50-69 Jahren, was auf eine positive Wirkung auf die kognitive Leistungsfähigkeit hindeutet.

Link: https://doi.org/10.1089/jmf.2020.4803

L-theanine, a natural constituent in tea, and its effect on mental state

Typ: Review

Autoren & Jahr: Nobre, A. C., Rao, A., & Owen, G. N., 2008

Journal: Asia Pacific Journal of Clinical Nutrition

Ergebnisse: Die Studie untersuchte mittels EEG (Elektroenzephalografie: eine Methode zur Messung der elektrischen Hirnströme), wie sich die Einnahme von 50 mg L-Theanin im Vergleich zu einem Placebo auf das Gehirn auswirkt. Das Ergebnis zeigte, dass L-Theanin die Alpha-Wellen-Aktivität signifikant steigerte. Alpha-Wellen sind ein Muster im Gehirn, das auftritt, wenn man sich in einem Zustand entspannter Wachheit befindet. Dies bedeutet, dass L-Theanin hilft, den Geist zu entspannen und die Aufmerksamkeit zu erhalten, ohne dabei Schläfrigkeit zu verursachen.

Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18296328/

L-theanine protects against D-galactose induced aging in L6 skeletal muscle cells

Typ: In-vitro-Studie (Zellkulturstudie)

Autoren & Jahr: Long, M., Zhou, Q., Xiang, X., et al. (2024)

Journal: Journal of Functional Foods

Ergebnisse: Diese Studie untersuchte die Anti-Aging-Eigenschaften von L-Theanin (LTA) an einem D-Galactose-induzierten Alterungsmodell in L6-Skelettmuskelzellen. Die Behandlung mit LTA verbesserte die Lebensfähigkeit der Zellen, steigerte die Aktivität von antioxidativen Enzymen und reduzierte gleichzeitig Entzündungsfaktoren, reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und altersfördernde "Advanced Glycation End Products" (AGEs). LTA schützte die Mitochondrienfunktion, hemmte den programmierten Zelltod (Apoptose) und linderte den Zellzyklusstillstand.

Link: https://doi.org/10.1016/j.jff.2024.106135

The effects of L-theanine consumption on sleep outcomes: A systematic review and meta-analysis

Typ: Meta-Analyse

Autoren & Jahr: Bulman, A., Marx, W., Turner, M., et al. (2025)

Journal: Sleep Medicine Reviews

Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass L-Theanin die subjektive (selbstberichtete) Schlafqualität signifikant verbesserte, insbesondere die Einschlafzeit (Schlaflatenz) und die Tagesmüdigkeit ("daytime dysfunction"). Die Autoren schlussfolgern, dass L-Theanin Potenzial bei der Behandlung von Schlafstörungen hat, weisen aber darauf hin, dass weitere Studien, insbesondere mit reinem L-Theanin, erforderlich sind, um die angemessene Dosis und Dauer zu bestimmen.

Link: https://doi.org/10.1016/j.smrv.2025.102076

L-glycin

Dietary Glycine Is Rate-Limiting for Glutathione Synthesis and May Have Broad Potential for Health Protection

Typ: Review

Autoren & Jahr: McCarty, M. F., O'Keefe, J. H., & DiNicolantonio, J. J. (2018)

Journal: Ochsner Journal

Ergebnisse: Studien deuten darauf hin, dass insbesondere bei Menschen mit geringerem Proteinkonsum (z. B. Vegetarier) die Glycinverfügbarkeit nicht ausreicht, was die Glutathionproduktion einschränkt. Eine Supplementierung mit Glycin hat in Tierstudien die Glutathionspiegel im Gewebe erhöht und könnte in Kombination mit N-Acetylcystein (NAC) synergistisch wirken. Über die Glutathionsynthese hinaus hat Glycin weitere gesundheitliche Vorteile: Es kann die Endothelfunktion verbessern, zur Kontrolle des metabolischen Syndroms beitragen, Entzündungen dämpfen, die Leber schützen und die Schlafqualität fördern.

Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29559876/

Glycine and aging: Evidence and mechanisms

Typ: Review

Autoren & Jahr: Johnson, A. A., & Cuellar, T. L., 2023

Journal: Ageing Research Reviews

Ergebnisse: Dieses Review fasst die Evidenz zusammen, dass Glycin die Lebensdauer in Tiermodellen verlängert, wahrscheinlich durch die Nachahmung der Methionin-Restriktion und die Aktivierung der Autophagie.

Link: https://doi.org/10.1016/j.arr.2023.101922

Supplementing Glycine and N-Acetylcysteine (GlyNAC) in Older Adults Improves Glutathione Defiency, Oxidative Stress, Mitochondrial Dysfunction, Inflammation, Physical Function, and Aging Hallmarks: A Randomized Clinical Trial

Typ: Humanstudie (Randomized Clinical Trial)

Autoren & Jahr: Kumar, P., Liu, C., Hsu, J. W., et al., 2023

Journal: The Journals of Gerontology

Ergebnisse: Die Supplementierung mit GlyNAC bei älteren Erwachsenen kehrte mehrere Kennzeichen des Alterns um, einschließlich der Verbesserung des Glutathionmangels, des oxidativen Stresses und der mitochondrialen Funktion.

Link: https://doi.org/10.1093/gerona/glac135

Hyaluronsäure

Ingested hyaluronan moisturizes dry skin

Typ: Review

Autoren & Jahr: Kawada, C., Yoshida, T., Yoshida, H., et al., 2014

Journal: Nutrition Journal

Ergebnisse: Analysiert wird orale Einnahme von Hyaluronsäure (HA) auf trockene Haut und fasst die zugrundeliegenden Mechanismen von der Absorption bis zur pharmakologischen Wirkung zusammen. Die Autoren berichten, dass die Einnahme von HA-Supplementen (in Dosen von 120 mg bis 240 mg täglich) die Hautfeuchtigkeit signifikant erhöht und den Zustand trockener Haut verbessert. Der Wirkmechanismus basiert darauf, dass ingestierte HA absorbiert und teilweise in die Haut transportiert wird, wo sie die Synthese neuer Hyaluronsäure anregt und die Zellproliferation von Fibroblasten (Bindegewebszellen) fördert, was zu einer verbesserten Hydratation und potenziellen Reduktion von Falten führt.

Link: https://doi.org/10.1186/1475-2891-13-70

Oral intake of a new full-spectrum hyaluronan improves skin profilometry and ageing: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial

Typ: Humanstudie (Randomized Clinical Trial)

Autoren & Jahr: Nobile, V., Buonocore, D., Michelotti, A., & Marzatico, F., 2021

Journal: European Journal of Dermatology

Ergebnisse: Nach nur 28 Tagen oraler Einnahme von Hyaluronsäure zeigten die Teilnehmer eine signifikante Verbesserung der Hautfeuchtigkeit (+10,6%), eine Reduzierung der Faltentiefe (-18,8%) und eine Zunahme der Elastizität (+5,1%). Zudem wurde die Hautbarriere gestärkt, erkennbar an einem signifikant verringerten transepidermalen Wasserverlust (TEWL: Maß für die Verdunstung von Wasser über die Haut), was auf eine verbesserte Speicherfähigkeit und Schutzfunktion hinweist.

Link: https://doi.org/10.1684/ejd.2021.4176

Glucosamin

Regular glucosamine supplementation and risk of age-related chronic diseases: evidence from a propensity score-matched cohort study

Typ: Beobachtungsstudie

Autoren & Jahr: He, J., Ma, Y., Jiang, Y., et al., 2025

Journal: Aging Clinical and Experimental Research

Ergebnisse: Die Analyse von Daten der UK Biobank (269.033 Teilnehmer) zeigte, dass die regelmäßige Einnahme von Glucosamin mit einem signifikant reduzierten Risiko für sieben altersbedingte chronische Krankheiten assoziiert ist. Dazu gehören Speiseröhrenkrebs (27 % Risikoreduktion), Gicht (19 %), COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung, 14 %), Darmkrebs, chronische Lebererkrankungen sowie Herzinsuffizienz und koronare Herzkrankheit. Als mögliche Mechanismen werden die entzündungshemmende Wirkung (Hemmung des NF-κB-Signalwegs) und eine metabolische Wirkung vermutet, die Effekte einer kohlenhydratarmen Ernährung imitiert.

Link: https://doi.org/10.1007/s40520-025-03171-9

Shifting the focus of D-glucosamine from a dietary supplement for knee osteoarthritis to a potential anti-aging drug

Typ: Review

Autoren & Jahr: Shintani, H., Ashida, H. & Shintani, T., 2021

Journal: Human Nutrition & Metabolism

Ergebnisse: Dieser Artikel schlägt eine Neupositionierung von D-Glucosamin vor: weg von einem reinen Nahrungsergänzungsmittel für Kniearthrose (Gelenkverschleiß), dessen Wirksamkeit in Studien umstritten ist, hin zu einem potenziellen Medikament zur Lebensverlängerung (Anti-Aging). Die Autoren stützen sich auf epidemiologische Daten, die zeigen, dass die Einnahme von Glucosamin mit einer geringeren Gesamtsterblichkeit verbunden ist, unabhängig von der Wirkung auf die Gelenke. Zudem verlängerte Glucosamin in Tierversuchen die Lebensspanne, indem es Effekte einer Kalorienrestriktion (Fasten) imitiert. Der zugrundeliegende Mechanismus beinhaltet die Förderung der Autophagie (der zelleigene "Müllabfuhr"- und Recyclingprozess), da Glucosamin den Energiestoffwechsel der Zelle so moduliert, dass er einen Fastenzustand simuliert .

Link: https://doi.org/10.1016/j.hnm.2021.200134

The Safety and Efficacy of Glucosamine and/or Chondroitin in Humans: A Systematic Review

Typ: Review

Autoren & Jahr: Baden, K.E.R., Hoeksema, S.L., Gibson, N., et al., 2025

Journal: Nutrients

Ergebnisse: Dieser umfassende Review von 146 Studien bestätigt die Wirksamkeit und Sicherheit von Glucosamin und Chondroitin (GC), insbesondere bei Osteoarthritis (Gelenkverschleiß) und allgemeinen Gelenkschmerzen. Die Analyse ergab eine Standarddosierung von täglich 1500 mg Glucosamin und 1200 mg Chondroitin, wobei die Kombination der beiden Stoffe oft wirksamer war als die Einzelgabe. Im Vergleich zu gängigen Schmerzmitteln (wie Celecoxib) zeigte GC eine vergleichbare Wirksamkeit, jedoch mit einem deutlich besseren Sicherheitsprofil, da Nebenwirkungen meist auf milde Magen-Darm-Beschwerden beschränkt blieben.

Link: https://doi.org/10.3390/nu17132093

Taurin

Taurine deficiency as a driver of aging

Typ: Tierstudie (Maus, Wurm, Affe) und humane Korrelationsstudie

Autoren & Jahr: Singh P., Gollapalli K., Mangiola S., et al., 2023

Journal: Science

Ergebnisse: Ein altersbedingter Abfall des Taurinspiegels wurde bei Mäusen, Affen und Menschen beobachtet; eine Supplementierung erhöhte die Lebensdauer bei Mäusen und die Gesundheitsspanne bei Affen, was Taurinmangel als einen potenziellen Treiber des Alterns identifiziert.

Link: https://doi.org/10.1126/science.abn9257

Taurine reduces the risk for metabolic syndrome: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials

Typ: Meta-Analyse von RCTs

Autoren & Jahr: Tzang, C. et al., 2024

Journal: Nutrition & Diabetes

Ergebnisse: Die Meta-Analyse umfasste 25 RCTs mit insgesamt 1024 Teilnehmenden. Eine Supplementierung mit Taurin (0,5 g bis 6 g pro Tag) zeigte im Vergleich zu einer Kontrollgruppe statistisch signifikante Verbesserungen bei mehreren Risikofaktoren des metabolischen Syndroms. Konkret führte Taurin zu einer Senkung des systolischen Blutdrucks (SBP), des diastolischen Blutdrucks (DBP), des Nüchternblutzuckers (FBG) und der Triglyceride (TG).

Link: https://doi.org/10.1038/s41387-024-00289-z

Taurine Supplementation Lowers Blood Pressure and Improves Vascular Function in Prehypertension: Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Study

Typ: Humanstudie (RCT)

Autoren & Jahr: Sun, Q., Wang, B., Li, Y., et al., 2016

Journal: Hypertension

Ergebnisse: Die Einnahme von Taurin senkte den klinischen systolischen Blutdruck um durchschnittlich 7,2 mmHg und den diastolischen Blutdruck um 4,7 mmHg im Vergleich zur Placebogruppe. Zusätzlich verbesserte Taurin signifikant die Funktion der Blutgefäße (Vasodilatation) und erhöhte die Konzentration von Schwefelwasserstoff (H₂S) im Plasma. Die blutdrucksenkende Wirkung war bei Personen mit hochnormalem Blutdruck am stärksten ausgeprägt.

Link: https://doi.org/10.1161/HYPERTENSIONAHA.115.06624

Vitamin c

Vitamin C and vitamin C plus E improve the immune function in the elderly

Typ: Klinische Human-Interventionsstudie

Autoren & Jahr: De la Fuente, M., Sánchez, C., Vallejo, C., et al., 2020

Journal: Experimental Gerontology

Ergebnisse: Eine dreimonatige Einnahme von 500 mg Vitamin C (ggf. plus Vitamin E) bei gesunden älteren Menschen verbesserte signifikant diverse Immunfunktionen (z. B. Chemotaxis, Phagozytose, NK-Zell-Aktivität) auf das Niveau junger Erwachsener. Diese „Verjüngung“ des Immunsystems hielt bei vielen Parametern auch sechs Monate nach Absetzen der Präparate an.

Link: https://doi.org/10.1016/j.exger.2020.111118

Vitamin C supplementation promotes mental vitality in healthy young adults: results from a cross‑sectional analysis and a randomized, double‑blind, placebo‑controlled trial

Typ: Randomized Controlled Trial

Autoren & Jahr: Sim, M., Hong, S., Jung, S., et al., 2022

Journal: European Journal of Nutrition

Ergebnisse: Die Studie zeigt, dass eine 4-wöchige Einnahme von 1000 mg Vitamin C bei jungen Erwachsenen mit niedrigen Ausgangswerten die Aufmerksamkeit und Arbeitsabsorption (Fähigkeit, sich tief in Aufgaben zu vertiefen) signifikant steigert. Zudem verbesserte sich die kognitive Leistung im Stroop-Test (misst mentale Verarbeitungsgeschwindigkeit und Fokus), während Stimmung und Stressempfinden unbeeinflusst blieben.

Link: https://doi.org/10.1007/s00394-021-02656-3

Alle

Creation and Validation of the First Infinium DNA Methylation Array for the Human Imprintome

Typ: Methodenentwicklung / Validierungsstudie

Autoren & Jahr: Carreras-Gallo, N., Dwaraka, V. B., Jima, D. D., et al. (2024)

Journal: bioRxiv (Preprint)

Ergebnisse: Die Forscher entwickelten einen spezialisierten DNA-Methylierungs-Array zur präzisen Messung von Imprint-Kontrollregionen (ICRs) – epigenetische Marker, die mit Alterung und chronischen Erkrankungen assoziiert sind. Der neue Array deckt 73% der bekannten ICRs ab, während bisherige Standard-Arrays nur 37% erreichen. Die Validierung zeigte hohe Reproduzierbarkeit (ICC: 0,80–0,95) und gute Übereinstimmung mit der Goldstandard-Methode.

Link: https://doi.org/10.1101/2024.01.15.575646

Epigenetic Age Biomarkers and Risk Assessment in Adult Spinal Deformity: A Novel Association of Biological Age with Frailty and Disability

Typ: Klinische Kohortenstudie (prospektiv)

Autoren & Jahr: Safaee et al., 2024

Journal: Journal of Neurosurgery: Spine

Ergebnisse: Bei 83 Patienten vor Wirbelsäulen-OPs zeigten epigenetische Uhren signifikante Zusammenhänge mit Gebrechlichkeit und Beeinträchtigung. DunedinPACE korrelierte am stärksten mit dem Frailty-Index (p = 0.002). Patienten mit postoperativen Komplikationen hatten kürzere Telomere (T/S 0.790 vs 0.858, p = 0.049) – ein 71% erhöhtes Komplikationsrisiko pro Standardabweichung kürzerer Telomerlänge. Die Studie zeigt, dass biologisches Alter präoperative Risikoeinschätzungen verbessern kann.

Link: https://doi.org/10.3171/2023.10.SPINE23435

OMICmAge: An integrative multi-omics approach to quantify biological age with electronic medical records

Typ: Menschliche Kohortenstudie (Entwicklung & Validierung)

Autoren & Jahr: Chen, Q., Dwaraka, V. B., et al. (2023)

Journal: bioRxiv (Preprint)

Ergebnisse: In dieser Studie entwickelten Forscher mit "OMICmAge" eine fortschrittliche Methode zur Messung des biologischen Alters, basierend auf Daten von rund 30.000 Personen. Durch die Kombination von DNA-Methylierungsdaten mit Analysen von Proteinen und Stoffwechselprodukten (Multi-Omics) gelang es, einen Biomarker zu erstellen, der das Risiko für chronische Krankheiten und Sterblichkeit präziser vorhersagt als bisherige epigenetische Uhren. Die Ergebnisse verdeutlichen zudem den Einfluss des Lebensstils: Während Rauchen und ein hoher BMI das biologische Alter beschleunigten, waren körperliche Aktivität, antioxidative Nahrungsergänzung und höhere Bildung mit einem jüngeren biologischen Alter assoziiert.

Link: https://doi.org/10.1101/2023.10.16.562114

Quantifying the stochastic component of epigenetic aging

Typ: Computergestützte Meta-Analyse menschlicher Kohortendaten

Autoren & Jahr: Tong, H., Dwaraka, V. B., et al. (2024)

Journal: Nature Aging

Ergebnisse: In dieser Studie analysierten Forscher über 22.000 DNA-Methylierungsproben, um zu verstehen, ob epigenetisches Altern eher durch Zufall (Stochastik) oder gezielte Prozesse entsteht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Vorhersage des kalendarischen Alters durch bekannte Uhren (wie Horvath oder Zhang) zu einem Großteil (bis zu 90 %) auf der Anhäufung zufälliger Fehler basiert. Ein entscheidender Befund für die Langlebigkeitsforschung ist jedoch, dass das beschleunigte biologische Altern - ausgelöst durch Faktoren wie Rauchen, hohen BMI oder Krankheiten - nicht zufällig ist, sondern durch spezifische, nicht-stochastische biologische Prozesse getrieben wird.

Link: https://doi.org/10.1038/s43587-024-00600-8

Systems Age: A single blood methylation test to quantify aging heterogeneity across 11 physiological systems

Typ: Menschliche Kohortenstudie (Entwicklung & Validierung)

Autoren & Jahr: Sehgal, R., Markov, Y., Qin, C., et al. (2024)

Journal: bioRxiv (Preprint)

Ergebnisse: In dieser Studie entwickelten Forscher "Systems Age", eine Methode, um das biologische Alter von 11 verschiedenen physiologischen Systemen (darunter Herz, Lunge, Gehirn, Niere und Stoffwechsel) anhand einer einzigen Blutprobe mittels DNA-Methylierung zu messen. Die Analyse zeigt, dass Menschen individuell sehr unterschiedlich altern (sogenannte "Aging Subtypes"): Personen gleichen chronologischen Alters können völlig verschiedene biologische Alterungsprofile aufweisen, wie etwa ein biologisch älteres Herz, aber ein jüngeres Gehirn. Diese systemspezifischen Scores sagten das Risiko für entsprechende Erkrankungen präziser voraus als bisherige Methoden und ermöglichen eine personalisierte Betrachtung des Alterungsprozesses.

Link: https://doi.org/10.1101/2023.07.13.548904

12 hallmarks

Extending human health span and longevity—a symposium report

Typ: Symposiumsbericht / Wissenschaftliche Übersicht

Autoren & Jahr: DeVito, L. M., Barzilai, N., Cuervo, A. M., et al. (2022)

Journal: Annals of the New York Academy of Sciences

Ergebnisse: Dieser Bericht fasst die Erkenntnisse führender Altersforscher zusammen und stützt die "Geroscience-Hypothese", dass biologisches Altern gezielt verlangsamt oder teilweise umgekehrt werden kann. Zu den vielversprechendsten Ansätzen gehören der Einsatz von Metformin (TAME-Studie) zur Verzögerung altersbedingter Krankheiten , die Aktivierung der Autophagie (Zellreinigung) zum Schutz vor Neurodegeneration sowie die Nutzung von Senolytika, um schädliche, nicht mehr teilungsfähige Zellen ("seneszente Zellen") zu entfernen. Zudem wurde die Bedeutung mitochondrialer Peptide für den Stoffwechsel und die Langlebigkeit hervorgehoben.

Link: https://doi.org/10.1111/nyas.14681

Hallmarks of aging: An expanding universe

Typ: Review (Update)

Autoren & Jahr: López-Otín, C., Blasco, M. A., Partridge, L., et al. (2023)

Journal: Cell

Ergebnisse: Diese Veröffentlichung ist die umfassende Aktualisierung der wegweisenden Arbeit von 2013 und erweitert die Liste der universellen Kennzeichen des Alterns von neun auf zwölf "Hallmarks". Zu den neu identifizierten Schlüsselfaktoren gehören eine gestörte Makroautophagie (der zelluläre Recyclingprozess), chronische Entzündungen und Dysbiose (Ungleichgewicht des Mikrobioms). Die Autoren unterteilen diese Mechanismen in primäre Schadensursachen, antagonistische Reaktionen und integrative Effekte, um die komplexen Wechselwirkungen des Alterns besser zu erklären und Ansätze zu finden, diesen Prozess therapeutisch zu verlangsamen oder umzukehren.

Link: https://doi.org/10.1016/j.cell.2022.11.001

The Hallmarks of Aging

Typ: Review

Autoren & Jahr: López-Otín, C., Blasco, M. A., Partridge, L., et al. (2013)

Journal: Cell

Ergebnisse: Diese wegweisende Übersichtsarbeit definiert neun universelle Kennzeichen ("Hallmarks") des Alterns bei Säugetieren, die den körperlichen Funktionsverlust erklären. Dazu zählen genomische Instabilität, Telomerverkürzung, epigenetische Veränderungen, Verlust der Proteostase, deregulierte Nährstoffsensitivität, mitochondriale Dysfunktion, zelluläre Seneszenz, Stammzellenerschöpfung und veränderte interzelluläre Kommunikation. Die Autoren kategorisieren diese Mechanismen in primäre Auslöser (Schäden), antagonistische Reaktionen und integrative Effekte, um eine Basis für zukünftige Anti-Aging-Therapien zu schaffen.

Link: https://doi.org/10.1016/j.cell.2013.05.039

FAQs

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